Author: Lutz Schoenherr
Eröffnungsausstellung: 10. September bis 30. November 2022
„Ich seh etwas…“ – Arbeiten von den allerersten Anfängen
von den 1970er-Jahren bis zu aktuellen und zukünftigen Projekten
geöffnet: jeweils das 1. Wochenende im Monat SA und SO 11-17 Uhr
und nach persönlicher Vereinbarung
oder: klingeln und probieren
Einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung findest Du hier!
Am Sonntag, 5.9.2021, um 16 Uhr, gibt die Musikerin
Marie-Joana
ein Saxophon-Konzert in meiner Ausstellung
in der Gutskapelle in Reuden:
Näheres über Marie-Joana findet ihr hier: https://www.die-musikerin.de/
Die unabhängige Tageszeitung für das sorbische Volk (Domowina-Verlag GmbH) in Bautzen hat am 3.9.2021 auf S.3 einen Hinweis auf meine Ausstellung veröffentlicht:
„Die Struktur dahinter“ ist der Titel einer etwas ungewöhnlichen Ausstellung in der barocken Gutskapelle Reuden (Stadt Calau), in der der Sozialarbeiter, Sprachwissenschaftler und Graphiker Lutz Schoenherr aus dem pfälzischen Edenkoben hauptsächlich in der Stilform hard edge gemalte oder gedruckte Werke vorstellt. Ausgangspunkt seiner Bilder sind fast immer die geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck. Im Zentrum der Präsentation, die noch bis zum 12. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist, stehen das Bild „Marrakesch 6“ (in der Mitte vor dem Altar) und mehrere Serien von Ausschnitten daraus. Foto: Renate Uckrow
Oder: etwas ausführlicher auf der Webseite der Stadt Calau. Klick hier!
Ich freue mich, dabei zu sein:
ELY Centre, 51 Trumbull Street, New Haven, CT 06510, USA
Direkten Zugang zur Ausstellung (Gallary 2) erhältst du hier.
Eine Liste sämtlicher 305 beteiligter Künstler*Innen erhältst Du hier.
(aus 44 Ländern von A: Armenien bis V: Venezuela)
Ausführliche Informationen über das Covimetrie-Projekt erhältst Du hier.
Die Ausstellung ist auch als digitale Online-Ausstellung konzipiert. Die Zugangsdaten folgen, sobald sie bereitgestellt werden.
Viel Spaß beim Anschauen!
Ihr findet mich ab sofort auch hier:
Im Rahmen des Förderprogramms „Im Fokus: 6 Punkte für die Kultur“ hat der Kultursommer Rheinland-Pfalz ein
Kulturschaufenster
erstellt, das z.Zt. mehr als 3000 Künstler*Innen umfasst.
Ich freue mich, dabei zu sein.
Mit dem Edenkoben-Projekt: „Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“
Logo anklicken, dem Link folgen.
NEU im März 2021:
Siebdruck-Serie: 2 lines, 2 squares, and 1 potatoa
Hier nur einige Beispiele. Alle Bilder sind in der Galerie „2l2s1p“ in der Ausstellung. Oder gleich hier.
Here are just a few examples. All pictures are in the gallery „2l2s1p“ in the exhibition. Or right here.



Ab sofort in meiner Atelier-Galerie in der Weinstraße 46 in Edenkoben:
Große Formate, Acrylbilder der „beyond SWWAPP art“ Serien.
Und die 1. Version des 1. Teilprojekts:
Ich seh etwas was Du nicht siehst.
Es gibt Corona-bedingt keine Vernissage
und keine regulären Öffnungszeiten.
Wir können aber jederzeit einen individuellen Termin vereinbaren.
Bitte: Kontakt aufnehmen! Gleich hier.
NEU im Januar 2021:
„the race“ | 2021 | Acrylic on canvas | 16 x 50 x 50 cm
Hier nur einige Beispiele. Alle 16 Bilder sind in der Galerie „Race“ in der Ausstellung. Oder gleich hier.
Here are just a few examples. All 16 pictures are in the gallery „Race“ in the exhibition. Or right here.
Neue Werke bahnen sich an: #minimal, #abstrakt, #reductive
OOO
Erste Prototypen am Wochenende, 5. und 6. Dezember 2020, zu sehen im Weinstraßenatelier.
Eine gute Gelegenheit, den Fortschritt im Edenkoben-Projekt
„Ich seh etwas, was Du nicht siehst“
zu beobachten. Und eine Sponsorenkachel auzusuchen und zu erwerben.
Kacheln kann man auch verschenken. Für die, die schon alles haben. Und sich trotzdem freuen, wenn sie an diesem Projekt beteiligt sind.
Darüberhinaus sind alle meine Arbeiten „kaufbar“ und „verschenkbar“!
Coronabedingt halten wir Abstand und bringen eine Maske mit. Ein Zeitfenster mit wenig Gedränge garantiert eine vorherige Anmeldung.
Kontaktformular auf dieser Seite. Oder Anruf. Oder Whatsapp.
Ich freue mich, dabei zu sein:
4. – 31. Dezember 2020
I am pleased to inform you that the first COVIMETRY exhibition will be opened on December 4, 2020. Place: BWA Gallery, Ostrowiec Świętokrzyski, Poland
Duration: 4-31 December 2020
Watchability: Online ONLY
232 artists from 36 countries take part in the exhibition.
online-exhibition, kuratiert von Mark Starel, Polen. Folge dem Link:
https://www.facebook.com/MarkStarel
Corona Teil 2: Es passen nur noch wenige ins Atelier. Aber mit Anmeldung können wir das arrangieren!
Nice to see you!
Immer nach individueller Absprache.

Die Flyer zum Projekt „Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“ sind fertig. Wenn Du welche auslegen möchtest, bitte melden. Und bei mir im Atelier abholen! Danke.
graphic art work
Lutz Schoenherr
Galerie: BSA M6 Circles: #geometric #reductiv #minimalisitic
Zur Zeit im Atelier in der Weinstraße:
Ich beantworte alle Fragen zum
Edenkoben-Projekt: „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“
wieder am kommenden Wochenende,
26. + 27. September, 14 – 18 Uhr oder nach persönlicher Vereinbarung!
Nice to see you!
Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet:
regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:
aktuell zusätzlich geöffnet:
Samstag/Sonntag 19. + 20.09.
und Samstag/Sonntag 26.+27.09.
jeweils 14 bis 18 Uhr!
oder nach individueller Terminabsprache:
„88 Drucke auf 11 Meter Wand: Das kleine Format ganz groß!“
und aktuelle Infos zu
„Edenkoben: Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“
Eine kurze Abhandlung über meine Arbeit findst Du hier:
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Dr. Franz Littmann:
Das Bild hat nur den Sinn, den man ihm gibt – zu den Arbeiten von Lutz Schoenherr
(Wenn Du auf den Titel klickst, erhältst Du den Text als downloadbares PDF.)
Wir sind die Präsenzunfähigen, behauptet der Philosoph Peter Sloterdijk. Statt sich mit dem Hier und Jetzt auseinanderzusetzen, dominiert die technische Bequemlichkeit. Ein Foto „aufnehmen“, bedeutet: eine Vorkehrung treffen. Behalten und aufbewahren wollen, heißt: entfliehen. Man fotografiert, um nicht anwesend sein. Wenn Touristen aus dem Bus aussteigen, ein Foto aufnehmen und erleichtert wieder einsteigen, flüchten sie vor dem Fremden. Vor dem, was sie nicht sofort verstehen. Oder vor dem, was sie mit „schön“ etikettieren. Das stecken sie in den Kasten und halten es damit auf Distanz. Ausgeschlossen ist so eine wirkliche Begegnung mit dem Gegenwärtigen.
Dieser Einstellung vollkommen entgegengesetzt ist die „graphic art work“ von Lutz Schoenherr. Sperrig zeigt sie Bekanntes, aber, wie der Maler Stefan Kunze festgestellt hat, „weit vom real Sichtbaren entfernt“. Indirekt und diskret fordert die Zwecklosigkeit seiner Arbeiten dazu auf, sich dem Gegenwärtigen zu überlassen. Und das, was augenblicklich im Fokus ist, zu betrachten. Es geht darum, anwesend zu sein und auf das Unbekannte, noch nicht Eingeordnete, zu reagieren.
Indem die verspielte Unverfügbarkeit dieser Bilder sich dem im Alltagsleben üblichen Sehen verweigert, wird der Betrachter gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. Das Nicht- Identifizierbare fordert zum Sich-Einlassen, zur langsamen Annäherung und damit zur Anschauung dessen heraus, was gegenwärtig ist.
Wie Schoenherrs methodisches Vorgehen funktioniert, veranschaulicht ein Bonmot des Dichters Stéphane Mallarmé. Ihn soll eines Tages der Maler Edgar Degas gefragt haben: „Monsieur, wann haben Sie die Vorstellung eines Gedichts und wie setzen Sie diese Vorstellung ins Werk?“ Und Mallarmé soll geantwortet haben: “Aber Monsieur, man macht kein Gedicht mit Vorstellungen, man macht es mit Worten!“
Lutz Schoenherr macht seine Bilder mit Farben. Mit Farbklängen, um genau zu sein. Ihr Ausgangspunkt sind fast immer geometrische Grundformen wie Kreis (auch Halb- oder Viertelkreis), Quadrat und Dreieck. Natürlich sind sie nicht vollkommen bedeutungsfrei, schließlich assoziiert man unwillkürlich das ästhetische Programm des Bauhaus, der De-Stijl-Bewegung, des „offenen Kunstwerks“ (Umberto Eco).
Man behauptet sicherlich nicht zu viel, wenn man Lutz Schoenherrs Ästhetik mit der von Walter Benjamin ins Spiel gebrachten Kunst des Sich-Verlierens in Verbindung bringt. In seiner „Berliner Chronik“ schlug Benjamin vor, es käme darauf an, sich in den Städten nicht zurechtzufinden, sondern sich verirren zu lernen.
Eine Art labyrinthisches Verwirrspiel sind auch Lutz Schoenherrs Arbeiten. Indem er beispielsweise Stadtpläne und Stadtansichten von Edenkoben verrätselt bzw. „aufpixelt“, stellt er dem Betrachter die Aufgabe, die eigene Erinnerung kreativ wiederzubeleben. Was dieser Lust am Sich-Verirren entspricht, ist die Lust von Kindern, die sich mit Hilfe des Spiels aus dem System der Kontrolle und der Zwänge befreien. Kinder finden es ja viel interessanter, auf der Bordsteinkante anstatt auf dem Gehweg zu laufen. Auch der Mensch, der spielt, der „homo ludens“, versucht beim Spielen die normalen Wirklichkeitsverhältnisse zu unterbrechen. Das Spiel ermöglicht eine Entlastung vom Gewicht der Notwendigkeiten des Lebens.
Mit dieser Funktion des Spiels als alternativer Orientierung übereinstimmend stellt auch Lutz Schoenherrs schematisch konstruierte „graphic art“ eine Herausforderung zur Lockerung dar. Der Betrachter soll für einen Moment seine Aufmerksamkeit auf das Gegenwärtige verlagern. Auf das sozusagen Ungewöhnliche der Farbnuancen, -kombinationen, -materialien. Was er dafür braucht, ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als die buddhistische Haltung des Geschehenlassens.
Im günstigsten Fall werden dann die Pupillen des Betrachters wie die eines Kindes, nämlich naiv und wandungsfähig. Überhaupt nicht zu gebrauchen sind das Nachdenken, Vergleichen, Analysieren, Einordnen. Viel eher geht es um eine spielerische Aktivität, bei der bestehende Regeln suspendiert werden. Entscheidend beim Überschreiten des „Vorgeschriebenen“ ist die Bereitschaft, für einen Augenblick innezuhalten. Jetzt hat das Bild für den Betrachter nur den Sinn, den er ihm gibt. Damit die Welt so erscheint, wie sie Henry Miller in seinem Essay über den Maler Joan Miró („Das Lächeln am Fuße der Leiter“) beschrieben hat: „Für eine kurze Spanne dürfen wir uns verlieren, uns auflösen in Wunder und Seligkeit, vom Geheimnis verwandelt. Wir tauchen wieder empor zur Verwirrung, betrübt und entsetzt vom Alltagsanblick der Welt. Aber diese alltägliche Welt, die wir allzu gut zu kennen meinen, es ist dieselbe, die einzige Welt, eine Welt voll Magie, voll unausschöpflichen Zaubers“.
(Franz Littmann (* 1948) Philosoph und Autor aus Pforzheim. Franz Littmann studierte Philosophie, Pädagogik und Soziologie in Marburg und promovierte bei Dietmar Kamper. Von 1987 bis 2007 arbeitete er als Kunstkritiker und Kunstscout beim Karlsruher Stadt-Kulturmagazin „Klappe Auf“. Seit 2002 ist er Mitarbeiter der „Literarischen Gesellschaft Karlsruhe“. Franz Littmann hat sich in seinen Publikationen vornehmlich mit „Johann Peter Hebel“ auseinandergesetzt. (https://marjorie-wiki.de/wiki/Franz_Littmann)
Nice to see you:
Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet
regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:
am 1. und 2. August, 14 – 18 Uhr, Weinstraße 46, Edenkoben
Neu im Juli: Studien zu „beyond SWWAPP art“ aus der Marrakesch-Serie.
Auch: Fortschritte im Edenkobener „Ich seh etwas, was Du nicht siehts!“ – Projekt
Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz:
Ich bin dabei!
Nach der langen Zeit der Schließungen, des erzwungenen Stillstands und abgesagter Projekte möchte mehrkunst Künstler*innen eine Plattform bieten, Kunst zu zeigen und zu verkaufen. Das kuratorische Konzept für den Koblenzer Kunstsalon im Künstlerhaus Metternich in Koblenz ist eine üppige Salonhängung.
Keine Vernissage, dafür längere Öffnungszeiten am 11.7. und am 26.7.: 15–20 Uhr
Weblinks: www.mehrkunstverein.de
| Beginn: | 11. Jul 2020 |
| Ende: | 26. Jul 2020 |
| Ort: | Haus Metternich, Münzplatz 7,Koblenz |
Info: E-Mail:mehrkunstverein@gmail.com
Öffnungszeiten: Di-So 16-19 Uhr
Ich bin wieder da!
Graphic Art Work Atelier + Galerie wieder geöffnet
Corona ist noch nicht vorbei. Deshalb gelten die allgemeinen Hygiene-Richtlinien.
Dennoch kann ich wieder für Euch da sein. Jedes 1. Wochenende im Monat,
Samstag und Sonntag,
von 14 – 18 Uhr.
Es geht los am 6. und 7. Juni 2020.
Weinstraße 46 , 67480 Edenkoben
Achtung:
Ossmannstedt bei Weimar:
Lutz Schoenherr | graphic art work
hard edge: small scale prints and large scale painting
keine Vernissage: 5.9.2020!
Die für September und Oktober 2020 geplante Ausstellung wurde wegen der anhaltenden Unabwägbarkeiten bei den Reisemöglichkeiten auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.
Neuer Termin voraussichtlich: September 2021

















































