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Author: Lutz Schoenherr

Kinder können Kunst Okt 2022

Vom 17. bis 31. 10. 2022 findet die Aktion

Kinder können Kunst

für ukrainische Kinder im Atelier im Schlachthaus statt.

Darüber berichtet das „Amtsblatt Edenkoben“ am 27. Oktober:

 

Die Aktion ist auf dieser Webseite dokumentiert. Einfach hier klicken.

Kiköku Sammlung01 Tag02

Die Aktion „Kinder können Kunst“:

Kinder aus der Ukraine werden in den Herbstferien zu Künsterlinnen:

Eine Auswahl nach nur 2 Tagen:

   

About Schlachthaus SWR

Am 30.09.2022 sendet das SWR Fernsehen im Regionalprogramm

diesen Spot. (der 3. Beitrag)

Klicken und anschauen 🙂

Schlachthaus Ausstellung September 2022

Eröffnungsausstellung: 10. September bis 30. November 2022

 

„Ich seh etwas…“ – Arbeiten von den allerersten Anfängen

von den 1970er-Jahren bis zu aktuellen und zukünftigen Projekten

geöffnet: jeweils das 1. Wochenende im Monat SA und SO 11-17 Uhr
und nach persönlicher Vereinbarung
oder: klingeln und probieren

Einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung findest Du hier!

Kinder können kunst 22 01

neue Aktion im „Atelier im Schlachthaus“:

About Eröffnung Atelier

Am 15.19.2022 berichtet „Die Rheinpfalz“ über mein neues „Atelier im Schlachthaus“, Tanzstraße 29, 67480 Edenkoben.

Schlachthaus Eröffnung

Eröffnung des

Atelier im Schlachthaus

mit der Ausstellung:

„Ich seh etwas!…“

am 10. September 2022, ab 15 Uhr

   

weitere Öffnungszeiten direkt danach:

Sonntag, 11. September: 14 – 18 Uhr

Samstag/Sonntag 17./18. September: 11 -17 Uhr

Samstag/Sonntag 24./25. September: 11-17 Uhr

oder nach Vereinbarung

bhed wip collective 02

Work in progress (continued):

Library of Human Ethic Development (LHED-project)

Schlachthaus 2022 01

Bitte vormerken:     /      Safe the date:

NEU in Edenoben:

weitere Öffnungszeiten direkt danach:

Sonntag, 11. September: 14 – 18 Uhr

Samstag/Sonntag 17./18. September: 11 -17 Uhr

Samstag/Sonntag 24./25. September: 11-17 Uhr

oder nach Vereinbarung

Wilhelmshaven 2022 zweite

Die aktuelle Aussstellung:

vernissage radiologie 2te

Achtung: Ausstellung verlängert!

Vernissage: Samstag, 25.06.22, 10 Uhr

Dr. Bruno Betsch, MVZ Radiologie und Nuklearmedizin NW: Begrüßung

Dr. Katharina Laier-Beifuss, Kunsthistorikerin: Einführung in die Ausstellung

Armin Sommer: musikalische Umrahmung mit Percussions und Vibraphon

bibliothek human development 1

work in progress:

seit Frühjahr 2022, Zeitrahmen offen:

„Bibliothek menschlicher ethischer Entwicklung“

„Library of Human Ethical Development“

Auf welcher Seite stehst Du?

neustadt vernissage 2022

Achtung: Corona-bedingt sehr verspätet: öffentliche

Vernissage

 

Samstag, 25. Juni 2022, 10 Uhr

Zeitgleich findet an diesem Samstag der „Tag der Architektur“ statt. Die Räume der Radiologie Neustadt werden auch in diesem Zusammenhang von 10 – 14 Uhr geöffnet sein.

Info hierzu findest Du hier: klicken!

wilhelmshaven 2022

demnächst: für alle im hohen Norden:

DBV XXL 01 2022

Ab Dezember 2021

in meiner Sammlung der XXL Formate: Dubai-Vision 413.

16 Einzelbilder, Acryl auf Leinwand, je 80 x 80 cm.

Radiologie NW 2022

demnächst: safe the date:

marie joana in Reuden 2021

Am Sonntag, 5.9.2021, um 16 Uhr, gibt die Musikerin

Marie-Joana

ein Saxophon-Konzert in meiner Ausstellung

in der Gutskapelle in Reuden:

 

Näheres über Marie-Joana findet ihr hier: https://www.die-musikerin.de/

Serbske Nowini 01

Die unabhängige Tageszeitung für das sorbische Volk (Domowina-Verlag GmbH) in Bautzen hat am 3.9.2021 auf S.3 einen Hinweis auf meine Ausstellung veröffentlicht:

„Die Struktur dahinter“ ist der Titel einer etwas ungewöhnlichen Ausstellung in der barocken Gutskapelle Reuden (Stadt Calau), in der der Sozialarbeiter, Sprachwissenschaftler und Graphiker Lutz Schoenherr aus dem pfälzischen Edenkoben hauptsächlich in der Stilform hard edge gemalte oder gedruckte Werke vorstellt. Ausgangspunkt seiner Bilder sind fast immer die geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck. Im Zentrum der Präsentation, die noch bis zum 12. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist, stehen das Bild „Marrakesch 6“ (in der Mitte vor dem Altar) und mehrere Serien von Ausschnitten daraus. Foto: Renate Uckrow

Ausstellung Kunstwerk NW 2021

Die Ladengalerie Kunstwerk kündigt meine Ausstellung auf seiner Webseite an:

Ausstellung Reuden August2021

 

Oder: etwas ausführlicher auf der Webseite der Stadt Calau. Klick hier!

Neu im Juli

Neu ab Juli 2021:

Aktuelle Arbeiten an einer neuen Serie Ausschnitte gedruckt aus Marrakesch 6: (siehe Webseite):

 

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Es wird neue Ausschnitte geben, und neue Farben, und neue Extras. …

Ausstellung Kunstwerk NW 2021

Es geht wieder los: die 1. Ausstellung „nach“ Corona:

Neu im Mai 2021

Neu ab Mai 2021:

Die Eloquenz der Sardine.

Neues Projekt. Neue Techniken. Neue Versuche.

 

Neu im April 2021 No Instagram

Neu im April 2021:

Doppel-Postkarten: Nie wieder Social Media.

Hier gehts zur richtigen Webseite:

Covimetry ElyCentre USA

Ich freue mich, dabei zu sein:

ELY Centre, 51 Trumbull Street, New Haven, CT 06510, USA

Direkten Zugang zur Ausstellung (Gallary 2) erhältst du hier.

Eine Liste sämtlicher 305 beteiligter Künstler*Innen erhältst Du hier.

(aus 44 Ländern von A: Armenien bis V: Venezuela)

Ausführliche Informationen über das Covimetrie-Projekt erhältst Du hier.

Die Ausstellung ist auch als digitale Online-Ausstellung konzipiert. Die Zugangsdaten folgen, sobald sie bereitgestellt werden.

Viel Spaß beim Anschauen!

aktuell April 2021 Kultursommer

Ihr findet mich ab sofort auch hier:

 

Im Rahmen des Förderprogramms „Im Fokus: 6 Punkte für die Kultur“ hat der Kultursommer Rheinland-Pfalz ein

Kulturschaufenster

erstellt, das z.Zt. mehr als 3000 Künstler*Innen umfasst.

Ich freue mich, dabei zu sein.

Mit dem Edenkoben-Projekt: „Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“

Logo anklicken, dem Link folgen.

April 2021 aktuell 1

Ihr findet mich ab sofort auch hier:

Vereint mit vielen Künstler*Innen, die Ähnliches produzieren.

Einfach das Bild anklicken. In den „artists“ scrollen. >>“In the spotlight“ klicken.

new work März 2021 2l2s1p

NEU im März 2021:

Siebdruck-Serie: 2 lines, 2 squares, and 1 potatoa

Hier nur einige Beispiele. Alle Bilder sind in der Galerie „2l2s1p“ in der Ausstellung. Oder gleich hier.

Here are just a few examples. All pictures are in the gallery „2l2s1p“ in the exhibition. Or right here.

           

aktuell märz 2021 lsp

Neue Werke bahnen sich an (März 2021):

Arbeiten am Projekt: „2 lines, 2 squares, and 1 potatoe“

Vernissage Edk März21

Ab sofort in meiner Atelier-Galerie in der Weinstraße 46 in Edenkoben:

Große Formate, Acrylbilder der „beyond SWWAPP art“ Serien.

Und die 1. Version des 1. Teilprojekts:

Ich seh etwas was Du nicht siehst.

Es gibt Corona-bedingt keine Vernissage

und keine regulären Öffnungszeiten.

Wir können aber jederzeit einen individuellen Termin vereinbaren.

Bitte: Kontakt aufnehmen! Gleich hier.

Werke neu Februar 2021

NEU im Februar 2021:

BSA SWWAPP 0121 XXL | 2021 | Acrylic on canvas | 4 x  100 x 100 cm

 

landkreis süw online

Ich freue mich, dabei zu sein:

ab 20. Februar 2021

Virtuelle Ausstellung des Landkreises Südliche Weinstraße

zur Unterstützung der Bildenden Künstler zu Zeiten der Corona-Pandemie (Youtube):

ISE 2021 Magnete kommen

Beinahe letzte Arbeiten am 1. Teil des Edenkobener Mitmach-Projekts: „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“:

300 Kacheln werden mit Magneten versehen, damit sie leicht und sicher von allen zukünftigen Projekt-Teilnehmer*Innen benutzt werden können.

Werke neu in 2021 02 Colour Race

NEU im Januar 2021:

„the race“ | 2021 | Acrylic on canvas | 16 x  50 x 50 cm

Hier nur einige Beispiele. Alle 16 Bilder sind in der Galerie „Race“ in der Ausstellung. Oder gleich hier.

Here are just a few examples. All 16 pictures are in the gallery „Race“ in the exhibition. Or right here.

Werke neu in 2021 01 SWWAPP 0921 XXL

NEU im Januar 2021:

BSA SWWAPP 0921 XXL | 2021 | Acrylic on canvas | 4 x  100 x 100 cm

Dezember zweite

Neue Werke bahnen sich an: #minimal, #abstrakt, #reductive

   

OOO

Erste Prototypen am Wochenende, 5. und 6. Dezember 2020, zu sehen im Weinstraßenatelier.
Eine gute Gelegenheit, den Fortschritt im Edenkoben-Projekt

„Ich seh etwas, was Du nicht siehst“

zu beobachten. Und eine Sponsorenkachel auzusuchen und zu erwerben.
Kacheln kann man auch verschenken. Für die, die schon alles haben. Und sich trotzdem freuen, wenn sie an diesem Projekt beteiligt sind.
Darüberhinaus sind alle meine Arbeiten „kaufbar“ und „verschenkbar“!

Coronabedingt halten wir Abstand und bringen eine Maske mit. Ein Zeitfenster mit wenig Gedränge garantiert eine vorherige Anmeldung.

Kontaktformular auf dieser Seite. Oder Anruf. Oder Whatsapp.

 

Dezember erste

Ich freue mich, dabei zu sein:

4. – 31. Dezember 2020

                   

I am pleased to inform you that the first COVIMETRY exhibition will be opened on December 4, 2020. Place: BWA Gallery, Ostrowiec Świętokrzyski, Poland

Duration: 4-31 December 2020

Watchability: Online ONLY

232 artists from 36 countries take part in the exhibition.

online-exhibition, kuratiert von Mark Starel, Polen. Folge dem Link:

https://www.facebook.com/MarkStarel

   

 

 

aktuell Okt-Nov 2020

Corona Teil 2: Es passen nur noch wenige ins Atelier. Aber mit Anmeldung können wir das arrangieren!

Nice to see you!

Immer nach individueller Absprache.

 

Die Flyer zum Projekt „Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“ sind fertig. Wenn Du welche auslegen möchtest, bitte melden. Und bei mir im Atelier abholen! Danke.

bsa m6 circles seite 1

graphic art work

Lutz Schoenherr

Galerie: BSA M6 Circles: #geometric #reductiv #minimalisitic

Die Idee: das Acrylbild von 2014 „Marrakesch 6“ ist aus wenigen Formen konstruiert. In Galerie BSA werden, „beyond SWWAPP art“ folgend, Teile davon isoliert, graphisch-geometrisch im „Original“ wiederhergestellt, und als reduktive Teile als Siebdruck realisiert. Links das original Acrylbild, rechts die konstruierte Basis.

Marrakesch 6 | 2014 | Acryl auf Leinwand | 120 x 80 cm

The idea: the 2007 acrylic painting „Marrakech 6“ is constructed from a few shapes. In the BSA gallery, following „beyond SWWAPP art“, parts of it are isolated, graphically and geometrically restored in the „original“ and implemented as reductive parts as a screen print. On the left the original acrylic painting, on the right the constructed base.

Marrakesch 6 | 2014 | die geometrisch konstruierte Struktur

im Atelier im September 2020

Zur Zeit im Atelier in der Weinstraße:

 

Ich beantworte alle Fragen zum

Edenkoben-Projekt: „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“

wieder am kommenden Wochenende,

26. + 27. September, 14 – 18 Uhr oder nach persönlicher Vereinbarung!

aktuell neu im August 2

Nice to see you!

Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet:

regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:

aktuell zusätzlich geöffnet:

Samstag/Sonntag 19. + 20.09.

und Samstag/Sonntag 26.+27.09.

 

jeweils 14 bis 18 Uhr!

oder nach individueller Terminabsprache:

 

„88 Drucke auf 11 Meter Wand: Das kleine Format ganz groß!“

und aktuelle Infos zu

„Edenkoben: Ich seh etwas, was Du nicht siehst!“

     

aktuell neu im August 2

Nice to see you!

Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet:

regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:

am 5. und 6. September, jeweils 14 bis 18 Uhr!

Aber auch schon jetzt,

nach individueller Terminabsprache:

 

„88 Drucke auf 11 Meter Wand: Das kleine Format ganz groß!“

     

Franz ueber Lutz

click here for English version

Eine kurze Abhandlung über meine Arbeit findst Du hier:

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Dr. Franz Littmann:

Das Bild hat nur den Sinn, den man ihm gibt – zu den Arbeiten von Lutz Schoenherr

(Wenn Du auf den Titel klickst, erhältst Du den Text als downloadbares PDF.)

Wir sind die Präsenzunfähigen, behauptet der Philosoph Peter Sloterdijk. Statt sich mit dem Hier und Jetzt auseinanderzusetzen, dominiert die technische Bequemlichkeit. Ein Foto „aufnehmen“, bedeutet: eine Vorkehrung treffen. Behalten und aufbewahren wollen, heißt: entfliehen. Man fotografiert, um nicht anwesend sein. Wenn Touristen aus dem Bus aussteigen, ein Foto aufnehmen und erleichtert wieder einsteigen, flüchten sie vor dem Fremden. Vor dem, was sie nicht sofort verstehen. Oder vor dem, was sie mit „schön“ etikettieren. Das stecken sie in den Kasten und halten es damit auf Distanz. Ausgeschlossen ist so eine wirkliche Begegnung mit dem Gegenwärtigen.

Dieser Einstellung vollkommen entgegengesetzt ist die „graphic art work“ von Lutz Schoenherr. Sperrig zeigt sie Bekanntes, aber, wie der Maler Stefan Kunze festgestellt hat, „weit vom real Sichtbaren entfernt“. Indirekt und diskret fordert die Zwecklosigkeit seiner Arbeiten dazu auf, sich dem Gegenwärtigen zu überlassen. Und das, was augenblicklich im Fokus ist, zu betrachten. Es geht darum, anwesend zu sein und auf das Unbekannte, noch nicht Eingeordnete, zu reagieren.

Indem die verspielte Unverfügbarkeit dieser Bilder sich dem im Alltagsleben üblichen Sehen verweigert, wird der Betrachter gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. Das Nicht- Identifizierbare fordert zum Sich-Einlassen, zur langsamen Annäherung und damit zur Anschauung dessen heraus, was gegenwärtig ist.

Wie Schoenherrs methodisches Vorgehen funktioniert, veranschaulicht ein Bonmot des Dichters Stéphane Mallarmé. Ihn soll eines Tages der Maler Edgar Degas gefragt haben: „Monsieur, wann haben Sie die Vorstellung eines Gedichts und wie setzen Sie diese Vorstellung ins Werk?“ Und Mallarmé soll geantwortet haben: “Aber Monsieur, man macht kein Gedicht mit Vorstellungen, man macht es mit Worten!“

Lutz Schoenherr macht seine Bilder mit Farben. Mit Farbklängen, um genau zu sein. Ihr Ausgangspunkt sind fast immer geometrische Grundformen wie Kreis (auch Halb- oder Viertelkreis), Quadrat und Dreieck. Natürlich sind sie nicht vollkommen bedeutungsfrei, schließlich assoziiert man unwillkürlich das ästhetische Programm des Bauhaus, der De-Stijl-Bewegung, des „offenen Kunstwerks“ (Umberto Eco).

Man behauptet sicherlich nicht zu viel, wenn man Lutz Schoenherrs Ästhetik mit der von Walter Benjamin ins Spiel gebrachten Kunst des Sich-Verlierens in Verbindung bringt. In seiner „Berliner Chronik“ schlug Benjamin vor, es käme darauf an, sich in den Städten nicht zurechtzufinden, sondern sich verirren zu lernen.

Eine Art labyrinthisches Verwirrspiel sind auch Lutz Schoenherrs Arbeiten. Indem er beispielsweise Stadtpläne und Stadtansichten von Edenkoben verrätselt bzw. „aufpixelt“, stellt er dem Betrachter die Aufgabe, die eigene Erinnerung kreativ wiederzubeleben. Was dieser Lust am Sich-Verirren entspricht, ist die Lust von Kindern, die sich mit Hilfe des Spiels aus dem System der Kontrolle und der Zwänge befreien. Kinder finden es ja viel interessanter, auf der Bordsteinkante anstatt auf dem Gehweg zu laufen. Auch der Mensch, der spielt, der „homo ludens“, versucht beim Spielen die normalen Wirklichkeitsverhältnisse zu unterbrechen. Das Spiel ermöglicht eine Entlastung vom Gewicht der Notwendigkeiten des Lebens.

Mit dieser Funktion des Spiels als alternativer Orientierung übereinstimmend stellt auch Lutz Schoenherrs schematisch konstruierte „graphic art“ eine Herausforderung zur Lockerung dar. Der Betrachter soll für einen Moment seine Aufmerksamkeit auf das Gegenwärtige verlagern. Auf das sozusagen Ungewöhnliche der Farbnuancen, -kombinationen, -materialien. Was er dafür braucht, ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als die buddhistische Haltung des Geschehenlassens.

Im günstigsten Fall werden dann die Pupillen des Betrachters wie die eines Kindes, nämlich naiv und wandungsfähig. Überhaupt nicht zu gebrauchen sind das Nachdenken, Vergleichen, Analysieren, Einordnen. Viel eher geht es um eine spielerische Aktivität, bei der bestehende Regeln suspendiert werden. Entscheidend beim Überschreiten des „Vorgeschriebenen“ ist die Bereitschaft, für einen Augenblick innezuhalten. Jetzt hat das Bild für den Betrachter nur den Sinn, den er ihm gibt. Damit die Welt so erscheint, wie sie Henry Miller in seinem Essay über den Maler Joan Miró („Das Lächeln am Fuße der Leiter“) beschrieben hat: „Für eine kurze Spanne dürfen wir uns verlieren, uns auflösen in Wunder und Seligkeit, vom Geheimnis verwandelt. Wir tauchen wieder empor zur Verwirrung, betrübt und entsetzt vom Alltagsanblick der Welt. Aber diese alltägliche Welt, die wir allzu gut zu kennen meinen, es ist dieselbe, die einzige Welt, eine Welt voll Magie, voll unausschöpflichen Zaubers“.

(Franz Littmann (* 1948) Philosoph und Autor aus Pforzheim. Franz Littmann studierte Philosophie, Pädagogik und Soziologie in Marburg und promovierte bei Dietmar Kamper. Von 1987 bis 2007 arbeitete er als Kunstkritiker und Kunstscout beim Karlsruher Stadt-Kulturmagazin „Klappe Auf“. Seit 2002 ist er Mitarbeiter der „Literarischen Gesellschaft Karlsruhe“. Franz Littmann hat sich in seinen Publikationen vornehmlich mit „Johann Peter Hebel“ auseinandergesetzt. (https://marjorie-wiki.de/wiki/Franz_Littmann)
   

aktuell neu im August

Nice to see you:

Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet

regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:

am 1. und 2. August, 14 – 18 Uhr, Weinstraße 46, Edenkoben

 

Neu im Juli: Studien zu „beyond SWWAPP art“ aus der Marrakesch-Serie.

Auch: Fortschritte im Edenkobener „Ich seh etwas, was Du nicht siehts!“ – Projekt

aktuell Juli 1 offenes Atelier Juli

Nice to see you:

Mein Atelier und Galerie „Graphic Art Work“ ist geöffnet

regelmäßig am 1. Wochenende im Monat:

am 4. und 5. Juli, 14 – 18 Uhr, Weinstraße 46, Edenkoben

Ihr könnt den aktuellen Stand des Projekts erfahren.

Und Eure Kachel erwerben und direkt signieren!

koblenz 2020 zweite programm einladung

Ich freue mich, dabei zu sein!

               

Infos: www.mehrkunstverein.de

aktuell am 25.06.2020

Juni 2020:

„possible worlds“:

Industrielack auf Küchenrolle. 7,5 x 7,5 x 1,0 cm. Hier digital montiert zu größeren Bildern.

Koblenz 2020

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz:

Ich bin dabei!

Nach der langen Zeit der Schließungen, des erzwungenen Stillstands und abgesagter Projekte möchte mehrkunst Künstler*innen eine Plattform bieten, Kunst zu zeigen und zu verkaufen. Das kuratorische Konzept für den Koblenzer Kunstsalon im Künstlerhaus Metternich in Koblenz ist eine üppige Salonhängung.

 

Keine Vernissage, dafür längere Öffnungszeiten am 11.7. und am 26.7.: 15–20 Uhr

Weblinks: www.mehrkunstverein.de

Beginn: 11. Jul 2020
Ende: 26. Jul 2020
Ort: Haus Metternich, Münzplatz 7,Koblenz

Info: E-Mail:mehrkunstverein@gmail.com

Öffnungszeiten: Di-So 16-19 Uhr

back to normal juni 2020

Ich bin wieder da!

Graphic Art Work Atelier + Galerie wieder geöffnet

Corona ist noch nicht vorbei. Deshalb gelten die allgemeinen Hygiene-Richtlinien.

Dennoch kann ich wieder für Euch da sein. Jedes 1. Wochenende im Monat,

Samstag und Sonntag,

von 14 – 18 Uhr.

Es geht los am 6. und 7. Juni 2020.

Weinstraße 46 , 67480 Edenkoben

Weimar 2020

Achtung:

Ossmannstedt bei Weimar:

Lutz Schoenherr | graphic art work

hard edge: small scale prints and large scale painting

keine Vernissage: 5.9.2020!

Die für September und Oktober 2020 geplante Ausstellung wurde wegen der anhaltenden Unabwägbarkeiten bei den Reisemöglichkeiten auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.

Neuer Termin voraussichtlich: September 2021